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100 Jahre
Ambergerschule Nürnberg

Wäsche waschen im Kindermuseum

Klassen 1b, 2c, 2b und 1c

Im Rahmen der 100-Jahres-Jubiläumswoche waren viele Klassen im Nürnberger Kindermuseum. Die 1. und 2. Klassen haben dort ausprobiert, wie früher Wäsche gewaschen wurde.
Am Freitag, den 27. Mai 2011, waren wir, die Klasse 1b, dort zu Besuch.

Zuerst wurden wir von 2 Mitarbeiterinnen des Museums begrüßt.

Und dann gings auch schon los.
Zum Wäsche waschen braucht man natürlich Wasser. Aber woher, wenns keinen Wasserhahn und keine Wasserleitung gibt?
Entweder aus einem Bach oder Fluss oder mit einer Pumpe aus dem Boden.
Ganz schön anstrengend, Wasser auf diese Art zu besorgen...
     
Das ganze in einen Eimer gepumpte Wasser muss zum großen Waschkessel transportiert werden. Gut, dass wir die Eimer nur halb voll gemacht haben...
In den Waschkessel wird nun etwas Seife gerieben, weil die Wäsche nur mit Wasser alleine kaum sauber wird:

Noch besser gelingt das Wäsche waschen mit warmem oder heißem Wasser. Aber leider kommt ja nur kaltes Wasser aus der Pumpe.
Deswegen kann man unter dem Waschkessel ein Feuer anschüren, womit das Wasser darüber erhitzt wird.
Aber es ist gar nicht so einfach, ein Stück Holz zum Brennen zu bringen. Daher haben wir zuerst eine Zeitung locker zusammengeknüllt, darauf ein paar dünne Holzspäne gelegt und schließlich kam obendrauf erst der dicke Holzscheit.
 
So, jetzt kann endlich die Wäsche in das heiße Wasser im Kessel:

Die Wäsche muss natürlich gut untergetaucht und "umgerührt" werden.

Danach wird sie mit dem großen Holzlöffel aufgewickelt und zu den kleinen Wannen mit den Waschbrettern getragen.
Hier beginnt erst die richtig harte Arbeit. Flecken müssen mühselig mit Seife und einer Bürste aus der Wäsche herausgeschrubbt werden.
     
Damit in der Wäsche keine Seifenreste mehr zurückbleiben, wird sie am Ende noch mit einem Stampfer und frischem Wasser "klargespült".
 
Jetzt muss die Wäsche nur noch zum Trocknen aufgehängt

und zum Schluss (wenn sie trocken ist) mit dem Bügeleisen geglättet werden.

Das hätten wir auch nicht gedacht, dass es früher so eine schwere Arbeit war, die Wäsche sauber zu bekommen.

Zum Glück wurde dann irgendwann die Waschmaschine erfunden.
In Deutschland konnte man die erste vollautomatische Waschmaschine im Jahr 1951 kaufen.

Wir danken den beiden Mitarbeiterinnen des Kindermuseums, dass sie uns so anschaulich die schwere Arbeit des Wäsche waschens gezeigt haben und wir auch alles selbst ausprobieren durften!


Auch die Klasse 2c war im Kindermuseum und durfte waschen wie vor 100 Jahren.

           

Danach waren wir bei wunderschönem Wetter auf dem Spielplatz und haben sogar ein Wildkaninchen gesehen.

     


Ausflug der Klasse 2b ins Kindermuseum: 

Am Mittwoch machten sich die 22 Schüler und Schülerinnen der Klasse 2b mit ihrer Lehrerin auf den Weg ins Kindermuseum. Dort erklärte uns eine Betreuerin, wie mühsam es war, früher die Wäsche zu waschen. Dann durften die Kinder der 2b das Waschen mit der Hand selbst ausprobieren. Da wurde Wasser gepumpt, im Kessel eingeheizt, geschruppt, gebürstet, gestampft, gewunden und aufgehängt. Wir waren uns alle einig: Es hat riesigen Spaß gemacht.

               



Auch die Klasse 1c besuchte sehr interessiert und tatkräftig das Kindermuseum mit dem Thema „Waschen wie früher“:

                                           

Im Anschluss daran noch ein bisschen Sport auf dem nahegelegenen Spielplatz:


             


Fotos © 2011 D. Härtl / H. Kreller / S. Reitzner-Kohler / R. Diedring