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Stille Pause

„Da kann ich wenigstens einmal nur dasitzen und nachdenken!“, war die Antwort einer Schülerin aus der 2. Klasse auf meine Frage, weshalb sie so gerne in die Stille Pause komme.

Einmal pro Woche, immer am Donnerstag in der 1. Pause, können die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ins Religionszimmer zur „Stillen Pause“ kommen.

Die Kinder haben die Möglichkeit, sich an 7 Stationen zu beschäftigen, ihren Gedanken nachzuhängen und zur Ruhe zu kommen.

Sie schreiben an der „Klagemauer“ ihre Sorgen und Nöte auf Zettel und stecken sie in die Ritzen.

Im „Glückswinkel“ denken sie über glückliche Momente in ihrem Leben nach, schreiben oder malen diese auf einen Zettel und kleben sie in unser „Amberger Glücks-Tagebuch“.

Gerne liegen sie auf den Polstern um sich auszuruhen oder sich gegenseitig mit den Gummibällchen zu massieren.

Unter Aufsicht dürfen sie eine Kerze anzünden und an jemanden denken, von dem sie wissen, dass es ihm nicht so gut geht.

 

Sie legen Muster oder Mandalas aus Naturmaterialien,

malen gedruckte Mandalas aus

oder machen es sich in der Leseecke gemütlich und schmökern in Lese-, Bilder- oder Sachbüchern.


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